Brötchen aus Maniokmehl und Käse: Cuñapé!

Eines meiner Lieblingsgerichte der bolivianischen Küche sind die vielen Küchlein und Backwerke. Zu jeder Tageszeit gibts unterschiedliche, der Cuñapé gehört eher zur Nachmittagsvariante, zu einem heissen Espresso in den heisseren Departments dieses Landes, wie etwa Santa Cruz oder Trinidad.
Der Cuñapé besteht aus Yuccamehl, einer Wurzel, die man auch gekocht und frittiert geniessen kann. Da Yuccamehl in Deutschland nirgend aufzutreiben ist, habe ich diese Küchlein nie gebacken, bis Hungry Sofia mich darauf brachte, dass man Tapiokamehl oder Maniokmehl benutzen kann, denn es ist genau dasselbe wie die Yucca! GENIAL!!!!! Also ran. Im Asialaden „Tapioca starch“ gekauft und losgelegt!

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Hier auf dem Foto: eine Yucawurzel aus dem Asialaden.

Mein Rezept verbindet hier die Angaben von Hungry Sofia mit einem Rezept aus meinem Standardbuch „La cocina en Bolivia“.
Cuñapés sind sehr einfach zu machen, brauchen nur 30 Minuten und schmecken leicht nach dem salzigen Käse, der in ihnen steckt. Super auch auf Buffets, zu Salaten oder als Knabberwerk abends.

Für 9-10 Stück (jedes Stück ca. Handtellergross):

1 Tasse Tapiokamehl
2 Tassen fein geschnittener Feta
1 Ei, verquirlt
1/2 TL Backpulver

Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Tapiokamehl und Backpulver vermengen, mit Ei und Käse vermischen bis eine leicht klebrige Teigkugel entsteht.
In 10 Teile teilen und diese zu Kugeln formen.
Mit etwas Abstand auf das Blech legen und ca. 15-20 Minuten backen.
Und: schon fertig!!!! Fertige Cuñapés sind innen leicht klebrig und luftig, haben also keinen kompakten Teig innen drin, eher so eine Art durchlöchertes Etwas. RAN!!!!

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