Marmeladenkuchen, eine klasse Resteverwertung


Was tun, wenn im Kühlschrank 5 (in Worten: FÜNF!) angefangene Gläschen Marmelade rumstehen, die keiner möchte? Eine exotische Marmelade, die dann doch nicht so schmeckte wie erhofft. Ein Geschenk in einer ungeliebten Sorte. Zwei Gläser Weingelee, die keiner benutzt. Und so weiter eben.

Wegwerfen? Schaffe ich nicht. Also muss ich was damit anfangen – und dank Google fand ich ein Rezept für Marmeladenkuchen. Was soll ich sagen – ausprobiert und für gut befunden. Es ist ein sehr einfacher Kuchen, recht fix zusammengerührt und lecker. Keine Haute Cuisine, eher bodenständige Hausmannskost zum Kaffetrinken. Trotzdem eine Empfehlung wenn Marmelade in größeren Mengen über ist und man eh einen Kuchen machen möchte.

Für 1 Blech:

1-2 Gläser Marmelade, alle Sorten. Hier: Eierpflaume und Lacayote (südamerikanische Kürbisart…)

150 Gramm Mehl

100 Gramm Speisestärke

etwas Vanillinzucker

1/2 Päckchen Backpulver

ACHTUNG: man kann auch 250 Gramm Mehl nehmen, meins war aber mittendrin alle. Super Planung meinerseits… aber zum Glück war noch genug Speisestärke da! Und angeblich macht Speisestärke ja den Teig fluffiger…

75 Gr. Zucker

150 Gramm Margarine oder Butter, weich

3 Eier

für die Streusel:

150 Gramm Mehl

50 Gramm gemahlene Mandeln

100 Gramm Margarine

Und so gehts:

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Zucker, Vanillezucker und Margarine / Butter zu einem weichen Etwas verquirlen, Eier langsam eins nach dem anderen unterrühren.

Mehl, Speisestärke und Backpulver unterziehen. Es entseht ein zähflüssiger weicher Teig.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig vorsichtig darauf verstreichen – er wird nicht sehr dick!

Den Teig nun vorsichtig mit der Marmelade bestreichen, je nach Wunsch eine oder mehrere Sorten. Ich habe für ein Blech anderthalb Gläser verbraucht.

Für die Streusel Margarine, Mehl und gemahlene Mandeln vermischen und mit den Händen zu Streuseln reiben – obendrauf verteilen.

Ab in den Ofen und 30 Minuten backen – feddich! Lecker, simpel, Kinderessen!

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