Brötchen selbst gemacht (Buttery Breadrolls)  

Milchbrötchen Buttery Breadrolls fixaufdentisch.de
Milchbrötchen Buttery Breadrolls fixaufdentisch.de

Hefe! Hilfe! Brötchen! Hilfe! Das funktioniert NIE im Leben! Jahrelang sind meine Hefe-Versuche in die Hose gegangen. Egal ob Hefekuchen, Hefezopf oder Brötchen – nicht aufgegangen, zu wässrig, zu harter Teig – es kam nie, nie hin. Aber jetzt kann ich sagen: Stimmt nicht. In den letzten Monaten habe ich mich nochmal an Hefe gewagt und zwar zuerst mit diesen wunderbaren Mohnschnecken und dann….gestern… mit diesen Brötchen hier. So genannte „Buttery Bread rolls“ aus den USA. Ich glaube, es liegt an der Trockenhefe. Und eventuell daran, dass ich mich dran gewöhnt habe, die Zutaten tatsächlich zimmerwarm zu verarbeiten. Und den Teig im Ofen bei Einschaltung der Beleuchtung gehen zu lassen – Google sagt, bei Nutzung der Ofenbeleuchtung bin ich bei ca. 30 Grad – perfekt für Hefe. So vermeide ich das nicht-gehen in meiner offensichtlich – zumindest für die Hefe!- IMMER zu kalten Küche. Auch Versuche auf der Heizung und ähnliches waren nie von Erfolg gekrönt. Aber auch im Ofen dauert es manchmal die geforderten 3o Minuten um den Teig aufgehen zu lassen und manchmal 60. Ich habe mich dran gewöhnt und plane einfach einen ruhigen Wochenendtag dafür ein.

Ich habe auch einige Rezepte für Brot ohne Hefe, wie etwa dieses Bananenbrot oder die Variante mit Walnuss. Aber das sind eher kuchenartige Brote. Und ganz ehrlich: der Geruch wenn Hefe-Brötchen oder Hefe-Brot im Ofen backen, sind einfach phantastisch. Und wenn das Ganze dann warm auf dem Tisch steht, sind alle glücklich, ganz einfach so.

Inspiriert von diesem Pin , der zu wunderbar weichen, sehr US-amerikanischen Brötchen (bread rolls) führt, die man entweder wunderbar zum Essen serviert oder auch einfach als Frühstück. Keine Kruste und innen ganz weich – herrlich zum Sauce auftunken!

Keine Angst, das Rezept funktioniert und ich glaube, ich habe jetzt verstanden, wo die Lösung liegt: man muss den Teig tatsächlich gut durchkneten. Ich habe 8 Minuten per Hand geknetet, solange bis der Teig erine kaugummiartige Konstitenz erhielt und sich immer wieder von der Schüssel löste. Möglicherweise war das der Schlüssel zu Erfolg.
Vielleicht war es aber auch das Gehenlassen der Hefe in einem warmen Ofen, den ich kurz auf 50 Grad hochgeheizt und dann wieder ausgemacht hatte.
Macht am besten beides. Bei mir hat es ohne Probleme funktioniert und ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben einen tatsächlich in 30 Minuten gehenden Hefeteig, der sich verdoppelte. Phan-tas-tisch!
Für 12-15 Brötchen (je nach Größe) benutzte ich:
4 Tassen* Mehl (ca. 400 gr) – davon 1/4 Tasse Roggenmehl und 3 3/4 Tassen Weizenmehl.
1 Tasse Milch, lauwarm
125 gr Butter, zimmerwarm & weich
2 Eier, zimmerwarm
1 Tütchen Trockenhefe (ca. 9 gr.)
75 Gr Zucker (1/4 Tasse)
1 TL Salz
*meine Tasse ist diese hier:
Die Maßtasse.
Wenn man sie ausmisst, enthält sie ca. 100 gr Mehl. Ich mache es mir aber einfacher: anstatt die amerikanischen CUPS umzurechnen (1 Cup ca. 120 Gr), nehme ich einfach meine Tasse als CUP und fülle sie entsprechend 1 x mit Milch, 4 x mit Mehl, zu 25 % mit Zucker, etc. 
Und so gehts:
Milch leicht anwärmen, bis sie lauwarm ist.
Mit der Butter in Stücken vermischen und die Trockenhefe darüber streuen.
Jetzt Mehl, die Eier, Zucker und Salz dazugeben, alles kurz durchmischen.
10 Minuten stehen lassen.
Jetzt entweder mit der Hand gut 8 Minuten durchkneten oder mit der Küchenmaschine und den Knethaken 10 Minuten auf mittlerer Energie kneten.
-> jetzt den Ofen auf 50 grad hochhieven und dann ausschalten!
Im Ofen den Teig a. 30 Minuten gehen lassen – oder eben, bis er sich ca. verdoppelt hat.
Die Backform (ich nehme hier eine ca. 20x 30 Cm-Form mit hohem Rand) einfetten.
Teig aus der Schüssel nehmen und mit bemehlten Händen 15 kleine Kugeln formen. Diese in der Form verteilen und das Ganze wieder abdecken und noch einmal 15 Minuten gehen lassen. Danach ist der Teig wiederum gewachsen und füllt die Form aus.
Ofen auf 190 Grad vorheizen und die Brötchen ca. 13 – 15 Minuten backen.
Fertig. Genießt es!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: