Essiggurken selber machen nach eurem Geschmack!

Essiggurken selbst gemacht fixaufdentisch.de
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Zum Hamburger, zum Butterbrot, zu Bratkartoffeln oder Bauernfrühstück… Essiggurken passen zu so vielen Dingen. Und obwohl es natürlich billige bis sehr teure Gläschen davon in jedem Supermarkt gibt, mache ich trotzdem jedes Jahr ein großes Glas Essiggurken selbst. Einfach weil es Spaß macht, es selber zu machen. Und weil man noch nicht mal die „Gurkenhilfe“ (hier ein Link zu den Zutatenlisten der besagten Tütchen…) aus dem Supermarkt braucht, um die Flüssigkeit anzusetzen. Es macht Spaß, die Gürkchen in der gewünschten Größe selber auf dem Wochenmarkt auszusuchen und den Dill dazu auch. Gewürze zusammenstellen und dann selber ansetzen und zusehen können wie die Gurken langsam die Farbe verändern… es ist einfach schön.

Essiggurke & Bauernfrühstück fixaufdentisch.de
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Dazu kommt: ich habe im Netz extrem viele Rezepte für Salz- oder Senfgurken gefunden. Diese müssen aber häufig in Keramiktöpfen durchziehen, brauchen lange oder benötigen noch zusätzliche Zutaten. Diese Essiggurken hier brauchen fast nix. Also: perfekt!

Probierts also aus, man braucht sehr wenig dafür. Und zwar diese Zutaten: 

für ein großes Glas ca. 1 Kilo Gürkchen in der von euch gewünschten Größe

Apfelessig

Salz

3-4 Dillstängel, wenn möglich mit Blütendolde

Senfkörner

optional: Korianderkörner

1 großes Einmachglas

Und so gehts:

Da ich eine schlechte Umrechnerin bin und nie genau weiß wieviel Liter nun meine Einmachgläser enthalten, halte ich mich an die einfache Regel: Wasser und dazu nochmal die Hälfte Essig. Wieviel Wasser ihr also auch nehmt, ihr müsst dann nochmal die halbe Menge Essig dazugeben. Am einfashsten finde ich es daher, mein eigenes Einmachglas zum Messen zu nutzen.

Je nachdem wie groß euer Glas ist, braucht ihr also 1/2 davon Wasser. Also einfach Glas 1/2 mit Wasser füllen und das dann in einen Topf kippen. Jetzt nochmal das Glas füllen und zwar ca. 1/4 voll mit Essig. Den Essig zum Wasser in den Topf geben.

Langsam erhitzen bis es einmal aufwallt. Runterschalten. Salz einrühren.

Während die Wasser-Essig-Mischung aufkocht, könnt ihr schon mal  das Glas /Gläser und die Gurken vorbereiten.

Dazu die Gurken in kaltem Wasser ordentlich waschen und ggbfs. abbürsten. Eventuell noch vorhandene Blütenstände der Gürkchen entfernen.

In das ausgekochte Einmachglas Dillstängel und gut je 1 Teelöffel Senfsamen und (falls gewünscht) Koriandersamen einfüllen. Natürlich kann man auch noch anderes dazugeben: Knoblauchzehen, Chilischoten, Zwiebelringe, zum Beispiel. Ich mags traditionell nur mit Senf und etwas Koriander.

Nun die Gurken darüber einschichten bis das Glas voll ist. Dann mit der Wasser-Essig-Mischung langsam übergießen, bis alles gefüllt ist. Im Idealfall bis obenhin, sodass alle Gurken bedeckt sind. Da Gurken aber die Tendenz haben nach oben zu treiben, schaffe ich das meist nicht, häufig sind die obersten Gurken noch ein bisschen an der Luft. Bislang habe ich aber noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, die Gurken werde auch so super!

Jetzt Glas schließen und ca. 2 Wochen im Licht durchziehen lassen. Dann in eine dunkle Ecke verbannen und je nach Laune genießen. Das mit dem Dunkel / Hell hat folgenden Grund: je länger die Gurken im Hellen stehen, desto mehr ziehen sie durch, da Licht das Durchziehen antreibt. Im Dunkeln stoppt das Durchziehen und die Gurken „verbleiben“ sozusagen in dem Zustand in dem ihr sie ins Dunkle gestellt habt. Ich wusste das lange Zeit nicht und habe meine Gurken monatelang im Hellen aufbewahrt. Das Resultat waren EXTREM stark durchgezogene Essiggurken. Wenn ihr das also nicht wollt, dann ist ein dunkler Raum oder Vorratsschrank gut!

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