Der unfassbare Kürbis-Cheesecake!

Kürbis-Cheesecake fixaufdentisch.de
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Kürbis. Naja, lecker. ganz ehrlich: ich werde hier sehr bald ein Kürbis-Special schalten. Höhepunkt der diesjährigen Kürbissaison war definitiv dieser Kürbis-Cheesecake, englisch bekannt auch unter: Pumpkin Cheesecakes. Grundlage hierfür ist selbst gemachtes Kürbispüree, das ich eingefroren hatte. Da war eben noch ein halber Hokkaido übrig, den habe ich dann ohne Salz gekocht und dann püriert. Ab ins TK-Fach und einige Wochen später dann endlich der schon so lange ersehnte Kürbis-Cheesecake. Ich habe diverse davon gesucht und auch gefunden, dieser hier schien aber der leckerste zu sein.

Wie immer bei einem Cheesecake schreckt mich erstmal die riesige Menge an Frischkäse und Zucker ab – aber, hey, man isst ja nicht den ganzen Kuchen und als spezielles Verwöhnerlebnis ist es das definitiv wert. Ich habe mich dann also doch an das schlussendlich ausgewählte Rezept gehalten und nichts verändert. Das Original findet ihr hier, ich schreibe es hier aber einfach nochmal auf, auch weil das hier ein bisschen ja auch ein privates Kochbuch ist. Ergänzt wurde das Ganze bei mir durch selbst gemachte Dulce de Leche, die dünn über den Kuchen gestrichen wurde.

Aber auch ohne das Dulce de Leche ist der Kuchen unglaublich. Er ist süß, aber nicht ZU süß, ein ganz leichter Kürbisstich, er ist weich und nicht so kompakt wie manch andere Cheesecakes, und die Farbe ist natürlich so goldig wie man es bei ca. 300 Gramm Hokkaidopüree eben erwarten kann. Der Boden ist durch Vollkornkekse und geschredderte Kürbiskerne leicht bissig – es ist alles ein Gedicht! Durch zwei Tricks konnte ich sogar verhindert dass der Kuchen beim Abkühlen reißt – ich schreibe unten wie es geht. Ihr müsst es probieren, ich kenne niemanden, der ihn nicht sofort geliebt hat!

So, für eine Springform von ca. 26 Zentimeter Durchmesser: 

Für den Boden: 

eine Packung Hobbits (250 Gramm)

ca. 100 Gramm Kürbiskerne

130 Gramm Butter, flüssig

Für die Füllung

700 Gramm Frischkäse (hier: Philadelphia)

ca. 300 Gramm Kürbispüree, bei mir Hokkaido

230 Gramm Puderzucker

4 Eier

1 Vanilleschote

1 Messerspitze Zimt

1 Messerspitze gemahlene Nelke

1 Messerspitze Kardamom

1 Prise Salz

Und so gehts: 

Für den Boden die Kekse zusammen mit den Kürbiskernen in einem Mixer schreddern. Mit der flüssigen Butter vermengen.

Springform mit Backpapier auslegen und die Keks-Butter-Masse einfüllen und festdrücken. Alles im Kühlschrank mindestens 30 Minuten unterkühlen.

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

In einer großen Rührschüssel den Frischkäse mit dem Zucker schaumig schlagen. Kürbispüree und Gewürze unterrühren.

Eier nacheinander einrühren.

Masse auf den Keksboden geben und sofort in den Ofen geben.

Achtung! Ich habe im Ofen ein tiefes Blech auf unterste Stufe gestellt und mit Wasser gefüllt. Das soll helfen dass der Kuchen nicht reißt!

Jetzt gut 50-60 Minuten backen. Herausnehmen und nach ca. 10 Minuten den Rand lösen! Auch das hilft dabei dass sich der Kuchen beim Abkühlen zusammenziehen kann OHNE zu reißen. Reißen ist immer ein großes Problem bei Käsekuchen und mit dem Wasser und dem Herauslösen aus dem Rand verhindert man das meistens.

Komplett abkühlen lassen und dann noch gut 4 Stunden im Kühlschrank kühlen lassen.

Servieren und ggbfs. beim Servieren mit Dulce de Leche bestreichen. Das wars!

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