Empanada-Liebe! Hier: das echt einfache Grundrezept.

Kürbis-Empanadas fixaufdentisch.de
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Empanadas! Vor einigen Monaten war ich in einem argentinischen Empanada-Restaurant in Berlin. Sehr lecker, sehr gut gefüllt, ganz viel Auswahl. Aber…. meine Empanada-Liebe, die in Lateinamerika begann, war nicht ganz glücklich, denn die Empanadas waren mir irgendwie, mehrheitlich, zu…. europäisiert. Ich meine: Vier-Käse-Empanada??? Tomate-Mozzarella-Empanada?? Alles schön und gut, aber ich mag die original einfach lieber. Ein zweiter Versuch in einem argentinischen Imbiss machte mich auch nicht glücklich. Deshalb werden jetzt hier einige Empanadas auf dem Blog folgen, die alle auf dem gleichen Grundrezept für den Teig basieren, das hier vorgestellt wird: Empanada-Liebe, das echt einfache Grundrezept!

Wie hier bekannt – Hefe ist eher nicht so mein Ding…. und ganz ehrlich: in all der Zeit in Lateinamerika ist mir keine Empanada mit Hefe untergekommen. Auf deutschen Kochseiten werden aber massenweise Hefeteige für Empanadas geteilt. Nein nein nein!!! Vergesst sowas! Vielleicht gibts die auch mit Hefeteig – ich hab in der Zeit in Südamerika keine auf dem Teller gehabt. Gegessen werden sie traditionell entweder auf der Straße oder auch in einer spezialisierten Bäckerei, zumindest in Bolivien aber eigentlich nur vormittags.

Empanadas nur mit salzigem Schafskäse, süße Empanadas, Empanadas mit stückiger Füllung, mit halb flüssiger Füllung, frittiert, gebacken…. es gibt so viele, und häufig haben sie unterschiedliche Namen, beruhen aber meistens auf dem gleichen Grundteig: dem, der hier folgt. Er ist wirklich simpel, schnell zu machen. Er braucht ein wenig Ruhezeit, das ist aber nicht unbedingt nötig. Eigentlich kann man in einer Stunde Empanadas auf den Tisch bringen – und die Hälfte der Zeit sind die Dinger eh im Ofen und wir machen was anderes. Zum Beispiel den Wein auf.

Übrigens: man rechnet pro Person als Hauptgericht ca. 4-5 Empanadas. Kombiniert wird das Ganze mit verschiedenen Saucen, in Bolivien häufig mit Llajwa kombiniert, und je nach Empanadasorte auch mit Salsa Golf.

Und so gehts für ca. 10 Empanadas (halbmondförmig, ca. 10 Zm Länge). 

ca. 300 Gramm Weizenmehl

1 TL Salz

2 TL Zucker

ca. 3-4 EL Öl

1/2 Tasse Wasser.

Wasser mit dem Salz vermischen.

Mehl in eine Schüssel sieben, und die Mitte eine Mulde drücken. Zucker und Öl in die Mulde gießen und alles miteinander vermischen – es entsteht eine sehr zähe, teilweise noch mehlige Masse.

Nun langsam nacheinander das Salzwasser dazu geben und dabei immer mit der Hand kneten. Sobald der Teig eine feste, nicht klebrige Konsistenz hat – AUFHÖREN!

Nochmals durchkneten und in ca. 8-10 kleine Kugeln teilen und diese rund rollen.

Unter Frischhaltefolie im Kühlschrank 2-3 Stunden kalt stellen. Dieser Schritt ist optional, ich hab das Ganze auch schon direkt weiterverarbeitet.

Dieser Teig kann später sowohl für gebackene, als auch für frittierte Empanadas verwendet werden.

Einzelne Varianten für Füllungen findet ihr demnächst hier.

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